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On Wings

Top 10 at Echoes

 

Ein raffiniertes Mittel gegen graue Tage.
CD Tipp Rheinischer Merkur 25.02.2010

 

....hypnotische Klanglandschaften ....ein einziges Fließen. Das Titelstück lässt die Musik mit einem beinah tranceartigen Rhythmus in klangliche Höhen aufsteigen. Rollen Sie sich an einem grauen Nachmittag auf der Couch zusammen? „On Wings“ könnte genau der richtige Begleiter dafür sein.
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKirk Albrecht, Minor7th, USA, 01/02 2010

  

Der Titel spricht Bände. In bislang unbekannten, wenn auch wie vertraut wirkenden Sphären schwebt Schultheiss durch 14 Eigenkompositionen. Dem Hörer die Realität entziehend und in hypnotische Trance versetzend, hat er stilistische Grenzen hinter sich gelassen. ...Die aufkommende Ruhe und Ausgeglichenheit lassen ostasiatische, buddhistische Ansätze erahnen, und spätestens nach dem Titelstück sowie dem abschließenden „The Plain Sea“ wird der sich hingebende Proband „auf Flügeln getragen“ entlassen – ein durch aus angenehmes Procedere.
Ralf Bauer, Akustikgitarre, 01/2010

 

Die Gitarre gehört zu den beliebtesten Instrumenten unserer Zeit; auch von der Variante akustisch mit Stahlsaiten solo erwartet man nicht unbedingt neue, unerhörte Töne. Doch gerade dieses Kunststück vollbringt Axel Schultheiß. Dem deutschen Musiker gelingen sphärische Klangräume von flirrender Weite, und für einmal stimmen bei einer CD Titel und Inhalt prächtig überein: On Wings (Ozella Music)- zum Abheben und Träumen.
Martin Frischknecht, Spuren Winter 2009

 

Eine ganz eigene Welt hat Axel Schultheiss entwickelt...faszinierende Klanglandschaften...kunstvolle und fragile Gewebe, die vorsichtig und raffiniert mit Klangwolken angereichert sind.
Seine dramaturgisch sorgfältig aufgebauten Songs lassen Bilder im Kopf des Hörers entstehen, die über die simplen Naturmetaphern, die Cover und Songtitel evozieren, eigentlich weit hinausgehen. Da seufzen im Hintergrund Klänge, die an eine Pedal-Steel-Gitarre erinnern und verwandeln die eigentlich friedfertige Stimmung der Musik in eine beunruhigende Ahnung von einer unbestimmten Irritation. Schultheiss` virtuose Technik ist nie Selbstzweck, sondern Voraussetzung für seine Musik, die manchmal schon tranceartig Qualitäten erreicht.
Rolf Thomas, Jazzthetik, 12/2009 

 

Ohne Zweifel ist Axel Schultheiss einer der "fähigsten Gitarristen" wie unlängst die Salzburger Nachrichten schrieben. Darüber hinaus ist er ein überaus phantasievoller Geschichtenerzähler, dem es immer wieder gelingt, seine kleinen Erzählungen in musikalische Kleinode zu verwandeln. Dafür arbeitet Axel Schultheiss fast ausschließlich mit seiner akustischen Gitarre, nur selten greift er zu elektronischer Verstärkung, Loops oder Soundscapes. So entsteht eine Mischung aus anheimelnden Balladen, nachdenklichen Rhythmen, entspannten Grooves und sparsam gezupfter Gitarre. Ein Album voll souveräner Kraft, frischem Charme und einfühlsamen Harmonien.
Ute Bahn, InMusic, Dez 2009/Jan 2010 

 

...schöne, meist dahinfließende, ruhige Musik, die aber viele spannungsreiche Wendungen enthält.
Ein Meister atmosphärischer Stimmungsbilder - Musik die Grenzen überschreitet. Inzwischen zählt er zu den namhaftesten Akustikgitarristen in Europa.
Stille Musik mit manchmal tranceartigen Grooves bilden so etwas wie ein Geflecht aus sich kreuzenden Linien. Daraus entstehen musikalische Wegscheiden, aus denen sich melodische und rhythmische Figuren herausschälen. Virtuoses, einfühlsames Spiel ist das, immer wieder mit Überraschungen lockend und trotzdem ganz in einer leidenschaftlichen, stillen Kraft verankert - emotional und technisch sehr versiert.
Michael Seyfert, RBB Kulturradio 12.11.2009

 

"Melody" heißt das erste der 14 Stücke - ein beeindruckend einfacher Name für eine Folge von Tönen statt Akkorden, nur Tönen, die langsam fallen wie Tropfen, auf die das Zusammenspiel mit sich selber einsetzt, betörend in der höhenbetonenden harmonischen Wirkung. So werden synergetische Vorgänge zu purem Impressionismus, wie er purer gitarristisch noch nicht zu hören war. Würde Debussy leben und spielte er Gitarre, dann wohl genau so.

In "Morning Call" geht es ähnlich und doch ganz anders zu, rhythmisierter, in der Phrasierung fast jazzah, und dann, im Titelsong, gibt es groß angelegte Loops wie Klangblüten,die sich riesengroß und eine nach der anderen entfalten. Bei dieser Musik nicht in so etwas wie das bhudhistische wu-wei, das kathartische Nichtstun (das wir Okzidentalen nicht begreifen), fällt regelrecht schwer. Das hat etwas Trancehaftes, etwas von Trance, Traum, Entschlackung, Ruhe.
Und als letztes Stück dann "The Plain Sea", die sich für westliche Geister sehr viel schwerer "übersetzen" lässt als das aufgewühlte, wütende, rächende, drohende, zerstörende und verschlingende Meer. Still liegt das Meer vor diesem Musicus. Und da ist die Ahnung von dem, was satori meint, die tiefe Ruhe, Ausgeglichenheit und Gelassenheit, wie wir auf dieser seltsamen Seite der Welt sie kaum kennen: die Mitte, chung.
Alexander Schmitz, AGAS

 

...beautiful and effective.
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterpsychedelicfolk.com

 

Weit über dem Meer schwebt ein Vogelschwarm, lässt sich treiben und lauscht einer Musik, die nur Vögel hören. Axel macht diese zaubervolle Musik der Weite für uns hörbar, denn er ist ein Skalde, der die Vögel verstehen und die Weite begreifen kann und uns seine Kunst schenkt.
Folkmagazin Heft 5 2009